2019_Aussteller

Über 50 Aussteller – Start-ups, NGOs, nachhaltige Unternehmen und Kiez-Initiativen zeigen wie im Alltag etliche Kilogramm CO2-Emissionen eingespart werden. Du willst mit anderen zusammen aktiv werden? Die wichtigsten Verbände, Graswurzel-Organisationen und Initiativen stellen sich vor und laden zum Mitmischen ein.

Aussteller Berliner Klimatag 2019

Energie

Wir sind die Berliner Ortsgruppe von Ende Gelände. Ende Gelände setzt sich gegen den zerstörerischen Abbau von Braunkohle und die globalen Ungerechtigkeiten des Kapitalismus ein. Um unsere Botschaft Nachdruck zu verleihen setzen wir auf Aktionen des zivilen Ungehorsams, bei denen wir direkt an die Orte gehen, an denen die Umwelt zerstört und der Klimawandel angeheizt wird. Vom 29.11. bis 2.12. gehen wir dazu in die Lausitz. Wir erzählen euch, worum es genau bei Klimagerechtigkeit geht und wie ihr mit uns zusammen direkt in Aktionen oder auch anderweitig dafür kämpfen könnt. Außerdem könnt ihr euch schicke Buttons machen, mit denen ihr unsere Botschaften jeden Tag mit euch herumtragen könnt.

Fossil Free Berlin ist eine lokale Gruppe von Ehrenamtlichen und erfahrenen Campaignern. Als Teil eines weltweiten Netzwerks von über 1.300 Fossil-Free-Gruppen auf allen Kontinenten setzen wir uns mit Divestment für den Schutz des Klimas ein.
Mit Aktiengeschäften investiert Deutschland einen Teil seiner 31,5 Milliarden Euro aus Sondervermögen in Klimazerstörer wie die Erdgas- und Ölkonzerne Total, ENI und Iberdrola. Das ist moralisch falsch und finanziell riskant. Es bricht außerdem die verbindlichen Zusagen, die Deutschland mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens 2015 vor den Augen der Welt gegeben hat.
Unser Aufruf: Für eine schnelle und klimafreundliche Finanzwende auf Bundesebene müssen Kohle-, Öl- und Gas-Konzerne, die Geschäfte auf Kosten des Klimas machen,
jetzt und in Zukunft ausgeschlossen werden. Unsere aktuelele Kampagne hat das Ziel. die Pensionen von deutschen Bundesbeamten fossilfrei zu machen.

Berlin soll den Klimanotstand aurufen!

Berlin soll seine Planung anpassen, auf Grundlage des Pariser Übereinkommens (1,5 ° C) und wissenschaftlicher Erkenntnisse!

Berlin soll ssofort handeln!

Der Energietisch ist ein parteiunabhängiges Bündnis aus lokalen Initiativen und Organisationen. Der Energietisch arbeitet für eine demokratische, ökologische und soziale Energieversorgung für Berlin welches beispielsweise dank Vattenfall und sozialunverträglichen energetischen Sanierungen weiterhin ein relevantes Thema bleibt. Mit der Gründung der Berliner Stadtwerke hat der Berliner Energeitisch eine seiner Forderungen erreicht und wird diese nun auf ihrem weiteren Weg begleiten.

Kohleausstieg Berlin setzt sich zusammen aus Vertreter*innen verschiedener klimapolitisch aktiven Organisationen.
Das Bündnis ist für weitere Organisationen, Initiativen und Ehrenamtliche offen, wir üben mit vielfältigen, gewaltfreien Mitteln Druck auf Senat, Politik, Verwaltung sowie Unternehmen und deren Verbände aus, damit diese ihrer Verantwortung für einen konsequenten Klimaschutz gerecht werden. Entsprechend fordern wir Raus aus der Kohle und rein in eine sozial gerechte Energiewende!

Beim Berliner Abfall- und Energiecheck des BUND Berlin dreht sich alles ums besser machen.
Gerade Abfall spielt für den Klimschutz eine viel wichtigere Rolle als allgemein geglaubt wird. Beim Trennspiel kannst Du selbst testen, ob du schon der/die Super-Trenn-MeisterIn bist. Außerdem können alle Fortuna beim Glücksrad auf die Probe stellen.
Im Kinderbereich werden aus Abfallmaterialien Musikinstrumente gebastelt.

Das SolarZentrum Berlin ist eine produkt- und herstellerneutrale Beratungsstelle rund um das Thema Solarenergie. Die Basisberatung ist für Berliner*innen kostenlos. Beraten wird sowohl in Bezug auf Lösungen für Neubauten als auch zu Nachrüstungsmöglichkeitenfür Bestandsgebäude. Mieter*innen, Eigentümer*innen gehören zu den Zielgruppen sowie Architekt*innen, Handwerker*innen, Gewerbe und Industrie. Wir bieten u.a. Eignungsuntersuchungen, Effizienzchecks der Solaranlage und Angebotsvergleiche. Am SolarZentrum-Stand werden Sie Infomaterial zu den Themen Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpe, Stromspeicher und Balkonmodule finden. Darüber hinaus werden Sie am Stand unsere Berater finden, die Ihre Fragen zur Solarenergie und deren Nutzung beantworten werden.

BürgerEnergie Berlin möchte die „Energiewende“ im Land Berlin genossenschaftlich vorantreiben: Ökostrom, Mieterstrom, Bürgerkraftwerke, Entwicklung der Kampagne #zuvielkohle.

Wir haben uns aktiv beworben, um die Stromnetzkonzession in Berlin und möchten das die Berliner*innen sich direkt am Stromnetz beteiligen können.

Wir möchten als Genossenschaft die Teilhabe der Berliner*innen am Stromnetz erreichen. Wir führen Veranstaltungen durch, entwickeln konkrete Mieterstromprojekte und treten mit Bürgerkraftwerken für die lokale Energiewende ein.

Die Berliner Stadtwerke sind ein klimafreundlicher und öffentlicher Energieversorger. Wir investieren in den Aufbau von Solar-, Windkraft- und Wärme-Anlagen zur dezentralen Energieerzeugung in den Bezirken unserer Stadt. Gerne informieren wir alle Besucher im Rahmen des Berliner Klimatages über unsere aktuellen Projekte in Berlin sowie über unsere Versorgungsangebote für alle Haushalte. Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch!

Die BUNDjugend Berlin ist die Jugendorganisation des Bund für Umwelt und Naturschutz Berlin (BUND Berlin). Seit über 30 Jahren setzten wir uns mit Aktionen, Kampagnen und Seminaren für eine umweltfreundlichere und gerechtere Welt ein.

Als Jugendliche sind wir die erste Generation, die den Klimawandel vollständig zu spüren bekommt, und die letzte, die die stärksten Folgen noch verhindern können. Deshalb macht der Arbeitskreis Klimateam mit viel Kreativität, Engagement und Spaß auf dieses drängende Problem in der Gesellschaft und der Politik aufmerksam.

An unserem Stand geben wir einen Einblick, was gemeinsam möglich ist und bieten Siebdruck an. Dafür laden wir jede*n ein, Kleidungsstücke oder Stoffbeutel mitzubringen.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet allen Verbauchern kompetenten und unabhängigen Rat in Energiefragen. Sie wird seit 1978 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Unsere Energieexperten beraten anbieterunabhängig und neutral und finden individuelle Lösungen für jeden Verbraucher. Je nach Problemstellung und persönlichen Bedürfnissen gibt es verschiedene Beratungsformate, von der schnellen Telefonberatung bis zum ausführlichen Beratungstermin zu Hause. Beratungsthemen sind alle Fragen des privaten Energieverbrauchs, zum Beispiel:

  • Stromsparen
  • Heizen und Lüften
  • Baulicher Wärme- und Hitzeschutz
  • Heizungs- und Regelungstechnik
  • Erneuerbare Energien (Solarenergie, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke)
  • Förderprogramme
  • Wechsel des Energieversorgers

Die Gastivists Berlin sind eine Klimagerechtigkeitsgruppe, die sich gegen Erdgasförderung und den Ausbau von neuer Gasinfrastruktur einsetzt. Sie sehen die Klimakrise und Umweltzerstörung als Teil sozialer Ungerechtigkeiten. Sie kämpfen für Gerechtigkeit jenseits von bestehenden Herrschaftsstrukturen und fordern eine solidarische, klimaneutrale und umweltverträgliche Energieversorgung für alle ohne fossile Energieträger.

Zero Waste

Im Netzwerk Papierwende Berlin haben sich 16 Berliner Umweltverbände sowie die Berliner Stadtreinigung BSR mit dem Ziel zusammengeschlossen, den ressourcenschonenden Umgang mit Papier zu fördern. Gefördert wird Papierwende aus Mitteln des Förder-Fonds „Trenntstadt Berlin“. Papierwende vermittelt Umweltpädagog*innen für Unterrichtsbesuche an Schulen, ist auf Festen und bei Projekttagen präsent und verleiht Ausstellungen zum Thema Papier und Umwelt, berät aber auch Schulen, Unternehmen und Verbraucher*innen zum Umstieg auf nachhaltigen Papierverbrauch.

Als größtes kommunales Abfallwirtschaftsunternehmen in Deutschland beschäftigt sich die Berliner Stadtreinigung (BSR) auch mit innovativen Konzepten zur Reduzierung von Co2-Emissionen und Ressourcenschonung. Erfahren Sie z.B., mit welchen Maßnahmen der BSR-Fuhrpark zur Emissionsreduzierung beiträgt – und wie Sie uns dabei unterstützen können. Außerdem erzeugen wir aus dem eingesammelten Hausmüll sowohl Strom als auch Wärme. Und wir machen aus dem Berliner Bioabfall klimaneutrales Biogas für unsere gasbetriebenen Müllfahrzeuge. Aber wie viel ist das überhaupt? Wie viel Energie verbraucht die BSR – und wie viel ein Haushalt? Natürlich gibt es auch allerhand weitere Infos rund um die richtige Abfalltrennung und -vermeidung.

Nicht mehr benötigte Materialien können hier abgegeben oder von uns abgeholt werden, bevor sie als Müll ihren Wert verlieren und die Stadt belasten. Diese können später gegen einen geringen Preis erstanden werden zur wiederholten Nutzung um Ressourcen zu schonen und Müll zu vermeiden. Weitere Projekte sind Bildungsangebote, Repair Cafés, Werkstätte, sowie ein Lastenradbau und -verleih.

Der Zero Waste e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, die Müllvermeidung und -reduzierung bundesweit voranzutreiben.

Wir wenden uns damit an Privatpersonen, Unternehmen und Politik, um gemeinsam mit Bündnis-Partner*innen die Müllproblematik bekannt zu machen, zu nachhaltigen Veränderungen in allen Bereichen zu motivieren sowie mittels Umweltbildung und Aktionen eine aktive Mitwirkung für eine müllfreie Welt zu befördern.

Ob Neu-Interessierte oder Zero Waste-Guru – schließ dich uns an und mach mit!

CRCLR präsentiert beim Berliner Klimatag zwei Projekte:

1. Construction Site Tours durch das CRCLR Haus Neukölln
Mit dem CRCLR Haus Neukölln entsteht ein Prototyp für zirkuläres Bauen. Das zur Zeit im Bau befindliche Gebäude soll andere inspirieren, Grenzen auszutesten und im Bauen und Wohnen neue, nachhaltigere Wege zu gehen. Bislang ist die Baubranche einer der rohstoffintensivsten Wirtschaftszweige überhaupt und in seiner linearen Ausgestaltung allein in Deutschland für mehr als 50% des Abfallaufkommens verantwortlich. CRCLR veranstaltet Touren durch die Baustelle und informiert darüber, wie Bauen gemäß zirkulärer Prinzipien aussehen kann.

Das Leila in Berlin ist ein Leihladen für Gegenstände aller Art z.B. Werkzeug, Gartengeräte, Outdoor-Equipment, Küchengeräte, Kinderzubehör, Sportgeräte etc..
Mit cosum.de werden wir eine Commons-basierte Sharing-Plattform installieren, über die es außer für Leih-Orte wie das Leila auch für Gruppen vor Ort (z.B. Hausprojekte, Bürogemeinschaften, Kirchengemeinden, Freundeskreise etc.) möglich wird, die Leihe untereinander zu organisieren.

  • Leihen statt Kaufen: damit nichts als Staubfänger oder gar im Mülleimer endet.
  • CO2 Reduzierung: ein CO2-Rechner zeigt an, wie viel durch das Leihen eingespart wird
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen: das Leihen in Gruppen fördert den sozialen Zusammenhalt

Teilen ist Zukunft: der soziale Aspekt, das gemeinsame Erlernen von gelebten Alternativen spielt in unserem Verständnis für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft(en) eine zentrale Rolle.

Ernährung

PowerShift kämpft für eine ökologisch und sozial gerechtere Weltwirtschaft. Dafür setzen wir unsere Expertise in Handels‐, Rohstoff‐ und Klimapolitik ein: Mit umfassenden Recherchen durchleuchten wir politische Prozesse, benennen die Probleme eines ungerechten globalen Wirtschaftssystems und entwickeln Handlungsalternativen. Um unsere Ziele zu erreichen, formulieren wir politische Forderungen, betreiben Informations‐ und Bildungsarbeit und schmieden starke Bündnisse – mit anderen Organisationen, sozialen Bewegungen und Bürger*innen. Gemeinsam mischen wir uns ein!

Am Stand möchten wir mit Interessierten über unsere Arbeit ins Gespräch kommen, wir informieren über neuste Entwicklungen in unseren Arbeitsbereichen, bieten darüber hinaus die Möglichkeitsich an unseren aktuellen Kampagnen zu beteiligen und weiter mit uns in Kontakt zu bleiben.

7,5 Milliarden Menschen teilen sich momentan rund 1,5 Milliarden Hektar Ackerfläche. Das macht ca. 2000 m² Ackerfläche pro Person. Darauf muss alles wachsen, was wir essen, aber auch Baumwolle für T-Shirts, Kraftfutter für unsere Nutztiere, Raps für Biodiesel und Mais für Strom. Das wirft viele Fragen auf: Wie viel Fläche verbrauche ich eigentlich? Wo liegen meine 2000 m²? Wie viele Quadratmeter gibt es heute Mittag? Wie viele werfe ich weg? Und reicht die globale Ackerfläche überhaupt für alle aus?

Das Projekt Lebensmittel und Ernährung der Verbraucherzentrale Berlin klärt Verbraucher*innen über den Zusammenhang von Ernährung & Klima auf. Standbesucher*innen bekommen Informationen zur klima-gesunden Ernährung, welche Lebensmittel viel und welche weniger klimaschädliche Gase verursachen und sie erhalten Tipps wie sie mit einer bestimmten Lebensmittelauswahl das Klima schonen können.

RESTLOS GLÜCKLICH e.V. hat das Ziel, Lebensmittel wieder mehr wertzuschätzen. Mie zaubern aus überschüssigen Lebensmitteln kreative und leckere Gerichte. Wir möchten Menschen dazu bewegen, bewusster zu konsumieren und mehr zu verwerten. An dem Stand erhalten Besucher*innen Informationen zu uns und unserer Arbeit und Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung im Haushalt. Außerdem informieren wird über klimafreundliche Ernährung.

KATE e.V. arbeitet in einem interdisziplinären Team in den Bereichen der umwelt- und entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Mit dem Projekt „Mein Handy und ich – Die globalen Folgen der Handynutzung“ führt KATE Projekttage für Schüler*innen im Ersten und Zeiten Bildungsweg durch. Daneben bietet der Verein im Rahmen des Projektes „Klimafrühstück – Wie Essen unser Klima beeinflusst“ verschiedene Klima-Koch-Workshops an. Bei der Bildungsarbeit setzt KATE auf partizipative Lernmethoden, die dazu ermutigen unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, Handlungen im globalen Kontext zu verorten und eigene Handlungsoptionen zu entwickeln. In den beiden Projekten wurden dafür Koffer mit vielfältigen Lehrmaterialien und Leitfäden entwickelt, die eine interaktive Auseinandersetzung mit aktuellen umwelt- und entwicklungspolitischen Themen der globalen Gerechtigkeit fördern. KATE koordiniert seit 2002 das Berliner Entwicklungspolitische Bildungsprogramm (benbi), an dem über 20 NROen aus Berlin beteiligt sind. Seit Anfang 2019 ist die Promotor*innen-Stelle für Globales Lernen bei KATE angesiedelt, mit dem Ziel die Zusammenarbeit von NROen und Schulen zu fördern und Globales Lernen in Schulentwicklungsprozesse zu verankern.
Vom Berliner Senat für Bildung, Jugend und Familie wird KATE als kompetenter Kooperationspartner im Bereich des Globalen Lernens empfohlen.

Bildung

Berlin 21 e.V. – Netzwerk für nachhaltige Entwicklung in Berlin
und RENN.mitte – Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien

Berlin 21 und RENN.mitte klären auf: Wie kann jede und jeder Einzelne Berlin nachhaltig weiterentwickeln?
Wir möchten mit euch ins Gespräch kommen, eure Vorschläge und Anregungen für ein klimafreundliches Leben in der Stadt aufnehmen, euch aber auch Tipps geben, wie ihr nachhaltiger leben könnt.
Wir stellen euch unsere Projekte vor und ihr könnt in interaktiven Spielen lernen, was es praktisch heißt die Sustainable Development Goals umzusetzen.

Mit Nemo-Naturerleben mobil können sich Berliner Grundschulkinder in das Abenteuer Stadtnatur stürzen. Wie beeinflussen Bäume das Stadtklima? Wo kommt unser Müll her, und wo geht er hin? Zu jeder Jahreszeit gibt es im Park nebenan etwas zu erforschen.
Wir laden Sie und Ihre Kinder zu verschiedenen Klimaexperimenten und Mitmach-Aktionen an unserem Stand ein, informieren Sie gerne über unser Projekt und freuen uns auf interessante Gespräche. Zusätzlich gibt es für Sie und Ihre Kinder die Möglichkeit, beim Workshop „Klimakumpel Baum“ draußen in der Stadtnatur herauszufinden, warum Bäume einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Nemo wird von der Stiftung Naturschutz Berlin umgesetzt und von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz finanziert.

Mit der Natur für den Menschen.
Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) ist mit etwa 2.100 Studierenden und 58 Professorinnen und Professoren die kleinste Hochschule in Brandenburg. Mit ihren 21 innovativen und teils einzigartigen Studiengängen in den vier Fachbereichen Wald und Umwelt, Landschaftsnutzung und Naturschutz, Holzingenieurwesen sowie Nachhaltige Wirtschaft gehört sie zu den leistungsstärksten Hochschulen Deutschlands. Die HNEE ist Vorreiterin und -denkerin einer nachhaltigen Entwicklung und wurde als erste deutsche Hochschule 2010 EMAS-zertifiziert, zugleich ist sie die erste klimainnovative Bildungseinrichtung.

An unserem Stand auf dem Klimatag gibt es Informationen rund um die Hochschule, den Standort und unsere Studiengänge. Natürlich aus erster Hand von Studierenden!

„Für ökologischen Wandel Menschen interkulturell bewegen“: Das ist der Slogan von Yeşil Çember (Jeschil Tschember, Türkisch für Grüner Kreis) – ökologisch interkulturell gGmbH.
Yeşil Çember schafft auf der einen Seite durch kulturspezifische und niederschwellige Aufklärungs- und Lernkonzepte im Umweltschutz attraktive Beteiligungsmöglichkeiten für migrantische Communities. Mit mehrsprachigen Infomaterialien, interkulturellen Umweltfesten, Workshops, Mitmachaktionen, Multiplikatorenschulungen und Naturexkursionen mobilisiert die mehrfach ausgezeichnete Organisation Menschen dazu, sich für den Umweltschutz einzusetzen.
Von Analphabeten über Akademiker bis hin zu Unternehmern wurden bisher Tausende Migrant*innen aktiviert, die ihren ökologischen Fußabdruck reduziert haben.
Auf der anderen Seite unterstützt Yeşil Çember die interkulturelle Öffnung der deutschen Umweltakteure und ermöglicht interkulturelle Begegnungen und Synergien, die sonst kaum von alleine entstehen würden. Yeşil Çember ist Mitglied beim Berlin 21 e. V. , beim Ernährungsrat Berlin und bei der Klima-Allianz Deutschland.

Klimafreundlich mobil, von Anfang an: BUND-Projekt „Zu Fuß zur Kita und zur Schule“

In Berlin braucht man kein Auto, auch nicht mit Kindern! Wir beraten rund um die Mobilität von und mit Kindern. Im Rahmen der Projekte „Zu Fuß zur Kita und zur Schule“ unterstützen wir Kitas und Schulen, Aktionen und Projekte durchzuführen und die selbstständige Mobilität von Kindern zu fördern.

Changing Cities e.V. ist eine Kampagnenorganisation, die die Verkehrswende von unten vorantreibt. Wir zeigen die Flächenkonflikte auf der Straße auf und tragen sie aus. Wir sind ein gut vernetztes, interdisziplinäres Team. Wir sind laut und kreativ, unberechenbar und pragmatisch. Politisch unabhängig und mit positiver Energie werden wir unseren Finger weiter in die Wunde legen: Unser Ziel ist es, der Zivilgesellschaft eine klare Stimme zu geben, Akteure zu vernetzen und ihnen stärkeren politischen Einfluss zu ermöglichen. Changing Cities ist die Plattform für alle, die an eine bessere Stadt glauben und dafür kämpfen möchten.

Verschiedenes

Als Teil der Fridays For Future Bewegung engagiert sich Parents For Future gegen die Klimakrise.

In unserer Rolle als Eltern haben wir uns dieser weltweiten Bewegung angeschlossen, um gemeinsam für dieses Ziel zu kämpfen und dafür zu sorgen, dass sie weitere Teile der Gesellschaft erfasst. Unsere Aktionsformen sind hierbei vielfältig. Unser Engagement umfasst die Arbeit an Schulen und in der lokalen Öffentlichkeit ebenso wie die Durchführung eigener Aktionen zum Thema Klima- und Umweltschutz.

Nach dem aktuell veröffentlichtem „Klimapaketchen“ der Bundesregierung zeigen wir Ihr die „Rote Klimakarte“. kommt an unseren Stand und schreibt auf einer unserer „Rote Klimakarte“-Postkarten eine Botschaft an die Bundesregierung. Wir übergeben alle Karten in November der Bundesregierung! So geht es nicht weiter!

Wir treffen uns jeden Dienstag um 19:00. Ort: Gemeinschaftsraum im Wohnprojekt in der Borsigstr. 16 in Berlin-Mitte.

Der Berliner Mieterverein berät in allen mietrechtlichen Fragen: die Überprüfung von Mietverträgen, Mieterhöhungen oder Betriebs- und Heizkostenabrechnungen sowie die Prüfung von Modernisierungsankündigungen und die Beratung zu Mängeln in der Wohnung. Neben der persönlichen Beratung führen wir bei Bedarf den Schriftverkehr mit dem Vermieter. Außerdem ist mit der Mitgliedschaft eine Mietrechtsschutzversicherung verbunden, damit unsere Mitglieder auch im Fall der gerichtlichen Auseinandersetzung abgesichert sind. Neben der mietrechtlichen Beratung engagieren wir uns in der Wohnungs- und Mietenpolitik. Auf Diskussionsveranstaltungen, an Anhörungen zu Gesetzesvorhaben sowie in Fachvorträgen und mit einer aktiven Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vertreten wir die Interessen der Mieterinnen und Mieter. In unseren Bezirksgruppen vor Ort können sich Mieterinnen und Mieter engagieren. 170.000 Mieterinnen und Mieter sind Mitglied im Berliner Mieterverein.

An unserem Stand können sich die Besucher und Besucherinnen sowohl über das Beratungsangebot des Berliner Mietervereins als auch zu mietrechtlichen Themen und unseren wohnungspolitischen Positionen informieren.

Warum werden die Bäume vor meiner Haustür gefällt? Zu welchen Preisen wird öffentliches Eigentum verkauft? Entstehen Luxuswohnungen oder bezahlbarer Wohnraum in meinem Kiez? Über was berät der Senat auf seiner nächsten Sitzung? Warum geht die Verkehrswende nicht voran? Das und vieles mehr soll ein Transparenzgesetz für Berlin offen legen.

Mit einem Volksentscheid kann ein Transparenzgesetz verbindlich durchgesetzt werden! Dafür sammelt die Initative in seiner ersten Phase bis zum 31. Oktober 2019 über 20.000 Unterschriften. Am Infostand können Besucher*innen sich zum Thema Transparenzgesetz und Bündnis informieren, sowie natürlich den Volksentscheid direkt vor Ort unterschreiben.

Vom Regen in die Zukunft –   die Berliner Regenwasseragentur

Das Land Berlin strebt einen neuen Umgang mit Regenwasser an. Um Berlin an die Folgen des Klimawandels wie zunehmende Starkregenereignisse, Hitze- und Trockenperioden anzupassen, soll künftig mehr Regenwasser vor Ort bewirtschaftet und als Ressource genutzt werden. Mit Maßnahmen wie Dach- und Fassadenbegrünung, begrünten Mulden, Regenwassernutzung, wasserdurchlässigen Belägen oder auch künstlichen Wasserflächen kann die Kanalisation entlastet, das Überflutungsrisiko reduziert, das Stadtklima verbessert und mehr Grün geschaffen werden.

Seit Mai 2018 unterstützt die Berliner Regenwasseragentur das Land Berlin bei diesem Wandel mit Informations-, Beratungs- und Qualifikationsangeboten sowie der Entwicklung von Umsetzungsstrategien. Dabei baut sie stark auf die Kooperation mit den Berliner Verwaltungen, städtischen Dienstleistern, Immobilienbesitzern, Planern und Umsetzern, Wissenschaftlern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Extinction Rebellion (XR) ist eine soziale Bewegung, die eine „Rebellion gegen das Aussterben“ anstrebt. XR hat es sich zum Ziel gesetzt, das dringend notwendige politische Handeln der Realität, das heißt der Dramatik des Klimawandels und des gegenwärtigen Massenaussterbens, anzupassen. Die Wahrheit muss gesagt und ihr entsprechend gehandelt werden. Es bleiben uns sehr wenige Jahre, milliardenfaches tragisches Leid zu verhindern. Es ist Zeit, auf neue Art zu handeln.

Klimawandel als große gesundheitliche Herausforderung

Die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit Vertreter gesundheitsbezogener Berufe fühlen wir uns zum Handeln verpflichtet. Uns vereint die Sorge um eine lebenswerte Zukunft für nachfolgende Generationen

Unsere Ziele: Wir benötigen entschlossenes politisches Handeln und die Einbeziehung aller gesellschaftlichen Akteure. Hierzu leisten wir einen Beitrag, indem wir:

  1. über die Gefahren des Klimawandels für die Gesundheit aufklären, Handlungsempfehlungen zum Schutz der menschlichen Gesundheit geben und uns in relevante politische Prozesse einbringen;
  2. alle Angehörige des Gesundheitssektors über den Klimawandel informieren, und sie ermutigen und befähigen, wirksame Antworten zu entwickeln;
  3. darauf hinwirken, dass Einrichtungen der Gesundheitsversorgung ihren eigenen ökologischen Fußabdruck verringern.

Gemeinsam lebt es sich intensiver. Ob Naturschutz oder Sport in der Natur, politisches Engagement oder kulturelle Aktivitäten – alles ist Ausdruck des ganzheitlichen Freizeitverständnisses der NaturFreunde Berlin. Engagiert treten sie ein für eine Gesellschaft, die die Selbstbestimmung des Einzelnen umfassend ermöglicht. Die NaturFreunde sind und bleiben eine linke Freizeitorganisation mit dem Anspruch auf eine bessere Welt.

Klimawandel, Klimaschutz, Klimafolgenanpassung – Begrifflichkeiten, die uns in letzter Zeit immer häufiger über den Weg laufen. In ihrer Bedeutung sind sie für uns aber mitunter so umfassend, dass es schwierig ist, das ganze Spektrum an Zusammenhängen und Auswirkungen zu überblicken. Dass es aber auch konkreter geht, beweist der BUND Berlin bei seinen Aktivitäten zum Klimaschutz im Gesundheitswesen. Krankenhäuser und Rahabilitationskliniken zeichnen sich aufgrund der Anforderungen an ihre Betriebsabläufe durch entsprechende Energie- und Ressourcenverbräuche aus. Hierbei anzusetzen und ein Umdenken herbeizuführen ist der Ansatz der BUND-Projekte „Energie sparendes Krankenhaus“ und „KLIK green“. Es zeigt sich dabei immer wieder, dass bereits mit einfachen Maßnahmen schnelle Erfolge bei der Energieeinsparung und CO2-Reduzierung in den Einrichtungen realisiert werden können. Und was vordergründig gut für Umwelt und Klima ist, rechnet sich am Ende sogar auch ökonomisch für die Häuser.

Aussteller Berliner Klimatag 2018

Kohleausstieg Berlin ist eine Gruppe klimapolitisch aktiver Organisationen, die den Kohlewiderstand in die Hauptstadt tragen wollen. Mit Aktionen und Veranstaltungen, wie z.B. Kinovorführungen oder Kneipentalks, machen wir deutlich, dass das Thema Kohle auch für Berlin relevant ist.
Momentan zählen zu den Kohleausteiger*innen: Attac Berlin, BUND Berlin, BUNDjugend Berlin, BürgerBegehren Klimaschutz, gegenstromberlin, Greenpeace Berlin, GRÜNE LIGA Berlin, Fossil Free Berlin, NaturFreunde Berlin und PowerShift. Raus aus der Kohle!

842 Millionen Menschen leiden täglich an Hunger. Das ist weltweit jeder achte Mensch. Von 4 Milliarden Tonnen Lebensmitteln, die weltweit jedes Jahr produziert werden, werden über 1,3 Milliarden Tonnen verschwendet und weggeworfen.
foodsharing.de ist eine Initiative, um Foodsaver und BotschafterInnen zu organisieren, Lebensmittel von Lebensmittelbetrieben aller Art zu retten, die Internationalisierung von foodsharing voranzubringen, Veranstaltungen zum Thema zu organisieren uvm. Seit Mai 2013 haben sich bereits über 20.000 ehrenamtliche Menschen, die etwas gegen die Lebensmittelverschwendung unternehmen wollen, angemeldet und tausende Freiwillige von ihnen retten schon aktiv in über 2.700 Betrieben.

Das Leila in Berlin ist ein Leihladen für Gegenstände aller Art z.B. Werkzeug, Gartengeräte, Outdoor-Equipment, Küchengeräte, Kinderzubehör, Sportgeräte etc..
Mit cosum.de werden wir eine Commons-basierte Sharing-Plattform installieren, über die es außer für Leih-Orte wie das Leila auch für Gruppen vor Ort (z.B. Hausprojekte, Bürogemeinschaften, Kirchengemeinden, Freundeskreise etc.) möglich wird, die Leihe untereinander zu organisieren.

  • Leihen statt Kaufen: damit nichts als Staubfänger oder gar im Mülleimer endet.
  • CO2 Reduzierung: ein CO2-Rechner zeigt an, wie viel durch das Leihen eingespart wird
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen: das Leihen in Gruppen fördert den sozialen Zusammenhalt

Teilen ist Zukunft: der soziale Aspekt, das gemeinsame Erlernen von gelebten Alternativen spielt in unserem Verständnis für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft(en) eine zentrale Rolle.

Die freien Lastenräder der fLotte, einer Initiative des ADFC Berlin, bilden einen neuen Baustein der Mobilitätswende in Berlin. Für kleine und große Transporte stehen die Lastenräder der fLotte und ihrer Partner kostenfrei unter fLotte-berlin.de zum Ausleihen bereit. Wer Näheres darüber erfahren will kann an unserem Stand verschiedene Lastenrad-Modelle Probe fahren – vom einspurigen mit oder ohne Elektroantrieb bis hin zum klassischen dreispurigen. Gern sammeln wir gemeinsam mit allen Interessierten Ideen für weitere Standorte oder Partner, und die Aktiven des Projekts stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Was ist Umweltgerechtigkeit? Umweltgerechtigkeit meint, dass jeder Berliner, jede Berlinerin, ein Recht auf Natur hat, ein Recht auf saubere Luft, wenig Lärmbelastung und auf Grün vor der Haustür. In der Realität sind die Belastungen über die Stadt betrachtet jedoch ungleich verteilt. Oft sind die sozial benachteiligten Kieze auch die Gebiete mit wenig Grün, viel Verkehrslärm und den damit einhergehenden Belastungen mit Luftschadstoffen. Sozial Benachteiligte wohnen oft in diesen mehrfach belasteten Gebieten.
Am Stand vom BUND Berlin, Referat Naturschutz kann man durch die mit einem Beamer projezierte Umwelt(un)gerechtigkeitskarte verschieden Wohngebiete bzw. seinen eigenen Wohnort ansteuern und sehen wie dessen Belastungssituation ist.

Wir berichten Euch an unserem Stand zu Wald- und Umweltschutz, Klima, Kohle- und Atomanlagenwiderstand. Auch eine kleine Fotoausstellung über Protesaktionen im Umweltbereich zeigen wir.

Kinder und Erwachsene können auf unserem Tripod Schnupperklettern.

Der Verein imWandel e.V. setzt sich für eine ökologische und soziale Transformation der Gesellschaft ein. Auf den Übersichtskarten auf unserer Homepage findest Du etliche tolle Berliner Gruppe und Ihre Projekte mit denen Sie sich für ein nachhaltiges Berlin bzw. Brandenburg einsetzen. An unserem Infostand kannst Du Deine Fragen loswerden und wir stellen Dir alle Initiativen genau vor.

Fossil Free Berlin ist eine Bürgerbewegung, die sich für Divestment & Klimaschutz stark macht. Zusammen mit 1.300 Gruppen weltweit rufen wir Institutionen auf, ihr Geld aus den 200 klimaschädlichsten Kohle-, Öl- und Gas-Unternehmen abzuziehen. Mit Erfolg: 2016 beschloss das Parlament auf Initiative von Fossil Free, Berlin zur Divestment-Hauptstadt zu machen.

Ganz aktuell: Seit Frühjahr 2018 fordern wir den Bundestag und Ministerien auf, die 20 Milliarden Euro schweren Bundespensionen fossilfrei zu machen. Dafür brauchen wir dich und das, was du kannst. Du bist herzlich willkommen als Unterstützer*in, mit und ohne Divestment-Erfahrung. Neugierig? Wir freuen uns auf deinen Besuch!

Wir wollen einen bewussten Umgang mit alten oder defekten elektronischen Geräten.

In einer Zeit, in der es immer mehr darum geht, daß Rohstoffe knapper werden, habe ich mir das Thema Recycling zu einem ganz besonderen Thema gemacht.

Nicht einfach nur wegwerfen. Geräte sollen leben! Und was dann leider nicht mehr repariert werden kann, daraus machen wir Kunst! Hier geht’s zur Online-Gallerie der Elektroschrottkunst-Werke

Muharrem Batman (Laden direkt um die Ecke an der Hermannstraße)

Die BUNDjugend Berlin ist die Jugendorganisation des Bund für Umwelt und Naturschutz Berlin (BUND Berlin). Seit über 30 Jahren setzten wir uns mit Aktionen, Kampagnen und Seminaren für eine umweltfreundlichere und gerechtere Welt ein.

Als Jugendliche sind wir die erste Generation, die den Klimawandel vollständig zu spüren bekommt, und die letzte, die die stärksten Folgen noch verhindern können. Deshalb macht der Arbeitskreis Klimateam mit viel Kreativität, Engagement und Spaß auf dieses drängende Problem in der Gesellschaft und der Politik aufmerksam.

An unserem Stand geben wir einen Einblick, was gemeinsam möglich ist und bieten Siebdruck an. Dafür laden wir jede*n ein, Kleidungsstücke oder Stoffbeutel mitzubringen.

Die GreenAdapt Gesellschaft für Klimaanpassung mbH ist eine Ausgründung aus dem Geographischen Institut der Humboldt-Universität.

Bereits heute zeigen sich die Folgen des Klimawandels, beispielsweise in Form von Extremwetterereignissen und schmelzenden Gletschern. Um den entstehenden Schäden dieser Auswirkungen vorzubeugen, müssen frühzeitig Anpassungsmaßnahmen getroffen werden. Dies ist die zentrale Aufgabe der Klimaanpassung. Dabei gilt es, Städte und Gemeinden auf die Veränderungen vorzubereiten und so anzupassen, dass die negativen Folgen des Klimawandels möglichst gering gehalten werden.

GreenAdapt ist besonders auf die Klimaanpassungskonzepte für Kommunen und Unternehmen spezialisiert und berät öffentliche und private Auftraggeber zu effektiven und kostensparenden Anpassungsmaßnahmen.

Am Stand informieren wir Euch spielerisch über Klimafolgen und Anpassungsmöglichkeiten. Testet Euer Wissen bei unserem Quiz und räumt tolle Preise ab!

Greenpeace Klimaquiz: Du glaubst alles in Sachen Klimawandel zu wissen und jedem Klimaleugner widerlegen zu können. In unserem Klimaquiz wollen wir dein Expertise in Bezug auf die globalen Klimafolgen und deinen persönlichen Impact testen. Keine Angst, wenn du falsch liegst, haben wir noch einen Flyer und Film zum Nachlesen.

Am Kunst-Stoffe Stand können Interessierte sich darüber informieren, wie durch die Nutzung von Gebrauchtmaterial Ressourcen geschont und Abfall vermieden wird. Außerdem kann so der produktions- und transportbedingte CO2-Ausstoß gesenkt werden. Unsere BesucherInnen können dann auch gleich praktisch tätig werden. Wir bieten einen Workshop zum Papier-Direktrecycling an. Umschläge, Gratulationskarten, Visitenkartenständer und vieles mehr können aus Papier- und Verpackungsresten hergestellt werden, die in jedem Haushalt anfallen. Für die Bildungsarbeit kann man bei Kunst-Stoffe große Mengen an vielfältig nutzbarem Papier bekommen, wie Fehldrucke, veraltete Kalender oder Poster. Wir freuen uns auf viele Klimatag-Gäste!“

Am Stand der Künstlerin und Theaterschauspielerin Ursula Maria Pfund könnt Ihr Kollagen – passend zum Thema Klimawandel / Klimaschutz entwerfen. Verarbeitet werden Restwert-Materialien wie Plastik, Papier, Folie, Karton, Zeitungen ect. Viel Spaß! Wer eine professionelle Anleitung bekommen möchte kann an einen der drei Workshops teilnehmen.

Greenpeace Berlin ist mit einem bunten Mitmach-Programm dabei. Besucher*innen werden eingeladen T-Shirts, Stoffbeutel oder weitere Kleidungsstücke mitzubringen, die sie an unserem Siebdruckstand mit schicken umweltpolitischen Motiven bedrucken können.Von 14:00-15:30 bieten wir einen ganz besonderen DIY Workshop an: Ihr könnt euch selber einen Feinstaubmesser bauen.
Bei unserer AG gerechter Handel könnt ihr am Glücksrad drehen und Anti-CETA/TTIP/TISA/ JEFTA Buttons gewinnen sowie euch über den aktuellen Stand zu den Freihandelsabkommen informieren. Ein Quiz der Tierprodukt-Gruppe vermittelt den Zusammenhang zwischen CO2-und Wasserbrauch bei der Herstellung von tierischen Produkten wie Fleisch, Milch und Eiern. Außerdem wird wieder die lebensechte Eisbärdame Paula vor Ort sein.

Das Netzwerk fahrradfreundliches Neukölln haben 2015 einige vom Verkehr in Neukölln frustrierte Neuköllner*innen gestartet, um die Verkehrswende auch in Neuköllns chaotischsten Bezirk zu bringen – und haben damit ab Herbst 2015 auch gleich den Volksentscheid Fahrrad mit ins Rollen gebracht. Inzwischen gibt es ähnliche Initiativen für fahrradfreundlichere Bezirke unter dem Dach des Radentscheid-Vereins Changing Cities fast überall in Berlin, aber ein Original kann es nur eines geben: #RadNeukölln.

Bananenshakes selber biken mit dem Banana-Bike

Das Netzwerk fahrradfreundliches Neukölln bietet mit technischer Unterstützung seines Netzwerk-Partners Rückenwind e.V. an: Drei Minuten „Radfahren“ und heraus kommt ein köstliches Bananenshake aus Bio-Bananen vom Foodsharing.

Rikscha-Shuttle- Service zum Tempelhofer Feld

Von der Kindl-Brauerei in Neukölln aufs Tempelhofer Feld zum Windrad des Netzwerk-Partners Taschengeldfirma e.V. geht es am Klimatag per Muskelkraft: entweder mit dem eigenen Rad oder – für Krankgeschriebene und/oder Spendenwillige – geshuttlet mit der Rikscha von Mogool Bikes, ebenfalls Netzwerk-Partner für ein fahrradfreundliches Neukölln.

Als größtes kommunales Abfallwirtschaftsunternehmen in Deutschland beschäftigt sich die Berliner Stadtreinigung (BSR) auch mit innovativen Konzepten zur Reduzierung von Co2-Emissionen und Ressourcenschonung. Erfahren Sie z.B., mit welchen Maßnahmen der BSR-Fuhrpark zur Emissionsreduzierung beiträgt – und wie Sie uns dabei unterstützen können. Außerdem erzeugen wir aus dem eingesammelten Hausmüll sowohl Strom als auch Wärme. Und wir machen aus dem Berliner Bioabfall klimaneutrales Biogas für unsere gasbetriebenen Müllfahrzeuge. Aber wie viel ist das überhaupt? Wie viel Energie verbraucht die BSR – und wie viel ein Haushalt? Natürlich gibt es auch allerhand weitere Infos rund um die richtige Abfalltrennung und -vermeidung.

Die Deutsche Allianz Klimawandel & Gesundheit wurde am 13. 10. 2017 als Bündnis von Organisationen und Einzelpersonen aus dem gesamten Gesundheitsbereich (Ärzte*innen, Psychotherapeuten*innen, Wissenschaftler*innen, Studierende, Pflegeberufe u.a.) gegründet.

Ziel der „Deutschen Allianz Klimawandel & Gesundheit“ ist es, den Klimawandel als gesundheitliche Herausforderung bekanntzumachen, das Bewusstsein zu schärfen und praktische Veränderungen zu bewirken.

Am unserem Stand informieren wir über Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Gesundheit und welche weiteren Auswirkungen bei einem ungebremsten Klimawandel drohen.

Beim Berliner Abfall- und Energiecheck des BUND Berlin dreht sich alles ums besser machen.
Gerade Abfall spielt für den Klimschutz eine viel wichtigere Rolle als allgemein geglaubt wird. Beim Trenntspiel kannst Du selbst testen, ob du schon der/die Super-Trenn-MeisterIn bist.
Aber auch beim Energiesparen ist fast immer Luft nach oben.

Auch beim 4. Berliner Klimatag ist die Klimawerkstatt Spandau dabei und informiert die über ihre Angebote und Kampagnen. Insbesondere stellen wir unser Projekt „Spandau macht Mehrweg“ vor, zeigen Mehrweg-Alternativen zu Coffee to go-Bechern und Take away-Einweggeschirr und beraten rund um das Thema Mehrweg.

Die Besucher*innen können am Stand eine bestimmte Falttechnik mit Zeitungspapier üben, um selbst Tüten aus Papier für ihren Obst- und Gemüseeinkauf herzustellen.

Greenpeace Mobilität: Um noch mehr Menschen für das Fahrradfahren zu begeistern, möchten wir mit euch einen Mobilitätsratgeber gestalten. Was war euer schönstes Erlebnis auf dem Fahrrad und die tollste Reise, die Ihr auf zwei Rädern unternommen hattet? Welche ausgefallenen Gadges habt ihr an eurem Fahrrad? Welche Tricks habt Ihr, um euer altes Ross zu schützen? Wenn Ihr dies mit uns und anderen Menschen teilen wollt, kommt zu unseren Stand und schmückt unser Fahrrad mit euren Tipps. Wir werden daraus später einen Ratgeber zusammenstellen und diesen an Neuberliner*innen verteilen.

ProVeg (ehemals VEBU) ist die weltweit erste international tätige Ernährungsorganisation, die sich für die pflanzliche Lebensweise einsetzt. ProVeg verfolgt das Ziel, den weltweiten Tierkonsum bis 2040 um 50 Prozent zu verringern. ProVeg richtet sich an alle, die an einer pflanzlichen Lebensweise interessiert sind. Mit internationalen Kampagnen und Projekten sowie nützlichen Tipps unterstützt ProVeg bei der Umsetzung einer genussvollen pflanzlichen Ernährung. ProVeg arbeitet mit den wichtigsten Akteuren und einflussreichsten Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Medien zusammen, um den gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Lebensweise zu beschleunigen. Animal Charity Evaluators bewertet ProVeg als eine der drei effektivsten und förderungswürdigsten Organisationen gegen Tierleid in Europa.

Im Juni 2017 haben Schüler der Clara-Grunwald-Grundschule erforscht, wie Ernährung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.
Mit Hilfe eines Online-Rechners haben sie die CO2-Werte einer rein pflanzlichen Ernährung und einer auf tierischen Produkten basierenden Ernährung verglichen. An einem Praxistag haben sie vegan gekocht und das Schulcafé haben sie zwei Wochen lang mit veganen und vegetarischen Speisen beliefert. Am Ausstellungsstand stellen Schüler und Eltern das Projekt vor.

Am Stand von Yopic informieren wir die Besucher über die Aktivitäten im Rahmen unseres Projekts „Be inspired“- Klimaschutz im Richardkiez. Dazu gehören Vorträge zum Thema Klimawandel, Klimaschutz, Fleischkonsum, Müllvermeidung sowie Workshops z.B. für Upcycling, Sammeln von Seniorenwissen zur Resteverwertung, Gerichte ohne Fleisch. Aber auch Infotouren zu Müllsortieranlagen und anderen Anlagen aus der Themenwelt Klimaschutz. Gelungene Upcycling- Produkte aus unseren Workshops werden am Stand ausgestellt.

Ostmost Berlin – Geschmacksboom von der Streuobstwiese – Die Basis all unserer Getränke sind die handgeernteten alten Apfelsorten der naturbelassenen, ökozertifizierten Streuobstwiesen.
Aus ihnen produzieren wir hochwertigen Cider, Saft und – in Verbindung mit Gemüse, Kräuter und Beerenobst von deutschen Bioäckern – Schorlen. Wir verwenden dafür ausschließlich regionaltypische Apfelsorten wie z.B. dem Minister von Hammerstein oder den Geflammter Kardinal – ein Unterschied, den Du schmeckst!

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet allen Verbauchern kompetenten und unabhängigen Rat in Energiefragen. Sie wird seit 1978 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Unsere Energieexperten beraten anbieterunabhängig und neutral und finden individuelle Lösungen für jeden Verbraucher. Je nach Problemstellung und persönlichen Bedürfnissen gibt es verschiedene Beratungsformate, von der schnellen Telefonberatung bis zum ausführlichen Beratungstermin zu Hause. Beratungsthemen sind alle Fragen des privaten Energieverbrauchs, zum Beispiel:

  • Stromsparen
  • Heizen und Lüften
  • Baulicher Wärme- und Hitzeschutz
  • Heizungs- und Regelungstechnik
  • Erneuerbare Energien (Solarenergie, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke)
  • Förderprogramme
  • Wechsel des Energieversorgers

Dieses Angebot bewerben wir regelmäßig auf Messen, Kiezfesten, Tagen der offenen Tür und ähnlichen öffentlichen Veranstaltungen, um noch mehr Verbraucher auf diese Möglichkeit einer kostengünstigen und unabhängigen Energieberatung aufmerksam zu machen.

Yeşil Çember (Jeschil Tschember, Türkisch für Grüner Kreis) setzt sich für eine „barrierefreie“ Umweltbildung ein, die für alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zugänglich ist. Yeşil Çember sensibilisiert vor allem türkischsprachige Menschen für Umweltthemen und verbreitet somit nachhaltige Lebensstile in der Gesellschaft. An unserem Infostand stellen wir Ihr Euch bei einem türkischen Tee und einem Quiz gerne weiter unsere Arbeit vor.

Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“

  • Wie kann ich mich beteiligen?
  • Welche Wettbewerbsbeiträge haben Erfolgsaussichten?
  • Welche Chancen bietet der Wettbewerb für die Unterrichts- und Schulentwicklung?
  • Klimabildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Berlin.

Netzwerk „ Zukunftsoffensive Bildung (BNE in Berlin)“ & Berlin 21

Ihr könnt hier Fragen, was ihr schon immer wissen wolltet:

  • Wie kann ich mich bei Berlin 21 engagieren?
  • Was hat Berlin 21 mit den 17 Sustainable Development Goals zu tun?
  • 5000 Euro für meine Schule gewinnen – gibt es diesen Klimawettbewerb?
  • Wo finde ich einen Überblick über die Berliner BNE-Angebote?
  •  „Umweltschule in Europa“ – was ist denn das?  
  • Wie können Schülerinnen und Schüler und Eltern das Klima schützen?

Ihr könnt am Stand auch praktisch tätig werden – kommt vorbei und lasst euch überraschen!

„Wir machen Bio aus Liebe“ – Rapunzel Naturkost ist einer der führenden Bio-Hersteller in Europa. Begonnen hat alles ganz klein: 1974 gründeten Joseph Wilhelm und Jennifer Vermeulen eine Selbstversorger-Gemeinschaft auf einem Bauernhof mit kleinem Naturkostladen im bayerischen Augsburg. Daraus hat sich in den über 40 Jahren Unternehmensgeschichte ein international agierendes Unternehmen mit rund 350 Mitarbeitern entwickelt. Die Idee ist stets die gleiche geblieben: kontrolliert biologische, naturbelassene und vegetarische Lebensmittel herzustellen.
Zur Förderung der ökologischen Landwirtschaft gehört für Rapunzel neben der Projektarbeit auch das Engagement im politischen Bereich, zum Beispiel für faire Anbau- und Handelsbedingungen oder eine gentechnikfreie Zukunft.
Für die ersten 150 Besucherinnen und Besucher gibt es ein „Klima-Frühstück“ mit Brotaufstrichen, Müsli und Nougatcreme von Rapunzel.

Als anerkannter Umweltschutzverband redet der BUND Berlin mit, wenn Gesetzesvorhaben oder Baupläne Natur und Umwelt bedrohen. Er mischt sich ein, um zum Beispiel eine neue Klimaschutzstrategie oder eine ökologisch verträgliche Verkehrspolitik für Berlin durchzusetzen. Mit Kampagnen und Aktionen wirbt der BUND Berlin für mehr Umweltschutz und Lebensqualität. Bei allem Engagement in der Sache kommt beim BUND Berlin auch die Lebensfreude nicht zu kurz. In den Arbeitskreisen und bei Veranstaltungen gibt es die Möglichkeit, interessante Menschen kennenzulernen.

Seit 1992 entwickelt, produziert und vertreibt das Familienunternehmen WERKHAUS mit Sitz in der Lüneburger Heide mit ausgeprägtem sozialem und ökologischem Bewusstsein ein innovatives Produktportfolio, 100% made in Germany.
Kennzeichen der WERKHAUS-Artikel ist das urheberrechtlich geschützte Stecksystem und das unverwechselbare Design. Zu den Produktklassikern zählen Büroablagen, Sortierhilfen und Stifteboxen. Auch im Programm: Wohnaccessoires wie Photohocker oder Kultobjekte wie die VW Bulli-Stifteboxen sowie Möbel für drinnen und draußen – von der Sommerbank oder Strandbank über Polstermöbel bis hin zu modular kombinierbaren Stapelboxen.

urgewald – ohne Kredite, Versicherungen und sonstige Investitionen wird kein Kohlekraftwerk gebaut. Auch Bergbaukonzerne und Waffenhersteller benötigen ständig frisches Geld. urgewald macht die Finanzierung von Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen sichtbar und benennt die Verantwortlichen. „Follow the Money“ ist der strategische Ansatz unserer Kampagnen gegen Investoren und sonstige Finanziers.
Unsere aktuelle Kohle-Kampagne will Investoren und Banken dazu bewegen ihre Gelder aus der Kohleindustrie abzuziehen, bisher mit einigem Erfolg. Als ein Werkzeug haben wir die “Global Coal Exit List” kreiert, die mit 775 Firmen über 80% der Kohleindustrie wiederspiegelt.
Am Stand können Interessierte online in der Datenbank nach Kohlefirmen suchen, die größten Banken hinter neuen Kraftwerksentwicklern recherchieren oder mehr über unsere Divestment-Kampagne erfahren.

Für die Beendigung von Versicherungen für die Kohleindustrie, kann außerdem am Stand unterschrieben werden.

Berlin Global Village e.V. (BGV) setzt sich dafür ein, dass das vielfältige Engagement von Menschen, Initiativen und Organisationen für eine global gerechte Gesellschaft sichtbar und wirksam wird. Um dieses Ziel zu erreichen, wird das Eine-Welt-Zentrum „Berlin Global Village“ auf dem Vollgut-Areal in Berlin-Neukölln gebaut und betrieben. Das Zentrum ist ein Ort der Begegnung, des Dialogs und des Engagements für globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit.

Das Projekt „KEEKS – Klima- und energieeffiziente Küche in Schulen“ wird einen Beitrag für den Klimaschutz leisten und zeigen, wie in der Schulküche klima- und energieeffizient gekocht werden kann. Schulessen ist aber ein sensibler Bereich: Es sollte nicht nur gesund, kindgerecht und bezahlbar gekocht werden, sondern auch von hoher Qualität sein. Im Projekt wurde die Menüs und die Prozesse am Beispiel von 23 Schulen mit 22 Küchen in Köln  analysiert. Zudem wurde der Lebensweg der verwendeten Menüs analysiert. Die Küchen geben pro Jahr ca. 933.500 Menüs aus. Im Ergebnis verbrauchen die 24 Schulküchen ca. 490 MWh Strom (ohne Warmwasser und Heizenergie) pro Jahr. Dies entspricht ca. 260 t CO2-Äq. Die Menüs entsprechen ca. 480 t CO2-Äq. Die gesamten THG-Emissionen der Schulküche betragen somit ca. 750 t CO2-Äq. Anschließend wurden technische und menübezogene Potentiale bestimmt. Es zeigt sich: bei den Lebensmitteln und den Menüs können 190 t CO2-Äq (fast 25% der Gesamtemission) durch Reduzierung der klimaschädlichen (tierischen) Produkte eingespart werden, bei der Technik können durch Verhaltensänderung und neue energieeffiziente Geräte ca. 130 t CO2-Äq, (17%) eingespart werden. Es liegt somit ein Einsparpotential von ca. 47 % der THG-Emissionen in Bezug auf 750 t CO2-Äq vor.

Der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) ist ein Netzwerk von mehr als 110 entwicklungspolitischen Gruppen und das Sprachrohr für Menschen, die sich in Berlin für globale Gerechtigkeit einsetzen. Der BER bietet eine Plattform zum Austausch und zur Qualifizierung der entwicklungspolitischen Arbeit. Er setzt sich gegenüber der Berliner Landespolitik für ein zukunftsfähiges Berlin in einer globalisierten Welt und für eine starke Zivilgesellschaft ein.

BürgerEnergie Berlin eG: Wir kaufen unser Stromnetz!
Der Nutzungsvertrag für das Berliner Stromnetz ist ausgelaufen. Jetzt wird entschieden, wer für die kommenden Jahrzehnte das Netz der Hauptstadt besitzen wird. Die BürgerEnergie Berlin eG bewirbt sich um den Nutzungsvertrag, um mit vielen Bürgerinnen und Bürger und dem Land Berlin gemeinsam das Stromnetz zu kaufen, die Gewinne daraus sinnvoll zu nutzen und die Energiewende selbst in die Hand zu nehmen. Am 23.04. informieren wir darüber, wie dies gelingt.

Buchen, einsteigen, losfahren. So einfach funktioniert CarSharing mit cambio. Gerade für Kunden, die weniger als 10.000 Kilometer im Jahr fahren, ist CarSharing eine günstige Alternative zum eigenen Auto. Und meist klimafreundlicher: cambio wurde im Dezember 2015 erneut mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 102 g/km liegen die Emissionen der cambio-Flotte deutlich unter dem Wert der bundesdeutschen Neuwagenflotte von 132,8 g/km.

Das Netzwerk fahrradfreundliches Neukölln haben 2015 einige vom Verkehr in Neukölln frustrierte Neuköllner*innen gestartet, um die Verkehrswende auch in Neuköllns chaotischsten Bezirk zu bringen – und haben damit ab Herbst 2015 auch gleich den Volksentscheid Fahrrad mit ins Rollen gebracht. Inzwischen gibt es ähnliche Initiativen für fahrradfreundlichere Bezirke unter dem Dach des Radentscheid-Vereins Changing Cities fast überall in Berlin, aber ein Original kann es nur eines geben: #RadNeukölln.

Bananenshakes selber biken mit dem Banana-Bike

Das Netzwerk fahrradfreundliches Neukölln bietet mit technischer Unterstützung seines Netzwerk-Partners Rückenwind e.V. an: Drei Minuten „Radfahren“ und heraus kommt ein köstliches Bananenshake aus Bio-Bananen vom Foodsharing.

Rikscha-Shuttle- Service zum Tempelhofer Feld

Von der Kindl-Brauerei in Neukölln aufs Tempelhofer Feld zum Windrad des Netzwerk-Partners Taschengeldfirma e.V. geht es am Klimatag per Muskelkraft: entweder mit dem eigenen Rad oder – für Krankgeschriebene und/oder Spendenwillige – geshuttlet mit der Rikscha von Mogool Bikes, ebenfalls Netzwerk-Partner für ein fahrradfreundliches Neukölln.

Als größtes kommunales Abfallwirtschaftsunternehmen in Deutschland beschäftigt sich die Berliner Stadtreinigung (BSR) auch mit innovativen Konzepten zur Reduzierung von Co2-Emissionen und Ressourcenschonung. Erfahren Sie z.B., mit welchen Maßnahmen der BSR-Fuhrpark zur Emissionsreduzierung beiträgt – und wie Sie uns dabei unterstützen können. Außerdem erzeugen wir aus dem eingesammelten Hausmüll sowohl Strom als auch Wärme. Und wir machen aus dem Berliner Bioabfall klimaneutrales Biogas für unsere gasbetriebenen Müllfahrzeuge. Aber wie viel ist das überhaupt? Wie viel Energie verbraucht die BSR – und wie viel ein Haushalt? Natürlich gibt es auch allerhand weitere Infos rund um die richtige Abfalltrennung und -vermeidung.

Die Deutsche Allianz Klimawandel & Gesundheit wurde am 13. 10. 2017 als Bündnis von Organisationen und Einzelpersonen aus dem gesamten Gesundheitsbereich (Ärzte*innen, Psychotherapeuten*innen, Wissenschaftler*innen, Studierende, Pflegeberufe u.a.) gegründet.

Ziel der „Deutschen Allianz Klimawandel & Gesundheit“ ist es, den Klimawandel als gesundheitliche Herausforderung bekanntzumachen, das Bewusstsein zu schärfen und praktische Veränderungen zu bewirken.

Am unserem Stand informieren wir über Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Gesundheit und welche weiteren Auswirkungen bei einem ungebremsten Klimawandel drohen.

Beim Berliner Abfall- und Energiecheck des BUND Berlin dreht sich alles ums besser machen.
Gerade Abfall spielt für den Klimschutz eine viel wichtigere Rolle als allgemein geglaubt wird. Beim Trenntspiel kannst Du selbst testen, ob du schon der/die Super-Trenn-MeisterIn bist.
Aber auch beim Energiesparen ist fast immer Luft nach oben.

Auch beim 4. Berliner Klimatag ist die Klimawerkstatt Spandau dabei und informiert die über ihre Angebote und Kampagnen. Insbesondere stellen wir unser Projekt „Spandau macht Mehrweg“ vor, zeigen Mehrweg-Alternativen zu Coffee to go-Bechern und Take away-Einweggeschirr und beraten rund um das Thema Mehrweg.

Die Besucher*innen können am Stand eine bestimmte Falttechnik mit Zeitungspapier üben, um selbst Tüten aus Papier für ihren Obst- und Gemüseeinkauf herzustellen.

Greenpeace Mobilität: Um noch mehr Menschen für das Fahrradfahren zu begeistern, möchten wir mit euch einen Mobilitätsratgeber gestalten. Was war euer schönstes Erlebnis auf dem Fahrrad und die tollste Reise, die Ihr auf zwei Rädern unternommen hattet? Welche ausgefallenen Gadges habt ihr an eurem Fahrrad? Welche Tricks habt Ihr, um euer altes Ross zu schützen? Wenn Ihr dies mit uns und anderen Menschen teilen wollt, kommt zu unseren Stand und schmückt unser Fahrrad mit euren Tipps. Wir werden daraus später einen Ratgeber zusammenstellen und diesen an Neuberliner*innen verteilen.

ProVeg (ehemals VEBU) ist die weltweit erste international tätige Ernährungsorganisation, die sich für die pflanzliche Lebensweise einsetzt. ProVeg verfolgt das Ziel, den weltweiten Tierkonsum bis 2040 um 50 Prozent zu verringern. ProVeg richtet sich an alle, die an einer pflanzlichen Lebensweise interessiert sind. Mit internationalen Kampagnen und Projekten sowie nützlichen Tipps unterstützt ProVeg bei der Umsetzung einer genussvollen pflanzlichen Ernährung. ProVeg arbeitet mit den wichtigsten Akteuren und einflussreichsten Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Medien zusammen, um den gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Lebensweise zu beschleunigen. Animal Charity Evaluators bewertet ProVeg als eine der drei effektivsten und förderungswürdigsten Organisationen gegen Tierleid in Europa.

Im Juni 2017 haben Schüler der Clara-Grunwald-Grundschule erforscht, wie Ernährung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.
Mit Hilfe eines Online-Rechners haben sie die CO2-Werte einer rein pflanzlichen Ernährung und einer auf tierischen Produkten basierenden Ernährung verglichen. An einem Praxistag haben sie vegan gekocht und das Schulcafé haben sie zwei Wochen lang mit veganen und vegetarischen Speisen beliefert. Am Ausstellungsstand stellen Schüler und Eltern das Projekt vor.

Am Stand von Yopic informieren wir die Besucher über die Aktivitäten im Rahmen unseres Projekts „Be inspired“- Klimaschutz im Richardkiez. Dazu gehören Vorträge zum Thema Klimawandel, Klimaschutz, Fleischkonsum, Müllvermeidung sowie Workshops z.B. für Upcycling, Sammeln von Seniorenwissen zur Resteverwertung, Gerichte ohne Fleisch. Aber auch Infotouren zu Müllsortieranlagen und anderen Anlagen aus der Themenwelt Klimaschutz. Gelungene Upcycling- Produkte aus unseren Workshops werden am Stand ausgestellt.