Metalle für die Energiewende

Event Hours(1)

  • Theater Lounge

    12.00 - 12.45

    PowerShift e.V

Um der Klimakrise Einhalt zu gebieten, werden bislang vor allem technologische Lösungen herangezogen. Vielen geht es darum, das bisherige Wirtschaften und Leben mit möglichst wenigen Veränderungen fortzuführen. Dieses „Weiter so“ blendet Gerechtigkeitsfragen aus. Die Folgen der Klimakrise und des Rohstoffabbaus sind aber global ungleich verteilt. Ebenso ist weder die Rohstoff- noch die Energienutzung global gerecht.
Metalle sind die Basis unseres Zusammenlebens und für die sogenannten grünen Technologien. Ohne sie keine Windkraft- oder Solaranlagen, keine Elektroautos, keine Digitalisierung. Nahezu alle Studien der Internationalen Energieagentur, der Weltbank, der EU-Kommission, der Bundesregierung oder der GIZ prognostizieren stark wachsende Metallbedarfe.
Doch sind diese Bedarfe überhaupt mit den Klimaschutzzielen und mit Klimagerechtigkeit zu vereinbaren? Und wenn nein, wie kann eine Rohstoffwende gelingen, die den absoluten Verbrauch von metallischen Rohstoffen reduziert und dennoch den Übergang ins post-fossile Zeitalter ermöglicht?In diesem Workshop wollen wir am Beispiel der Windkraft schauen, wie hoch der Metallverbrauch für Erneuerbare Energieinfrastruktur tatsächlich ist, welche konkurrierenden Wirtschaftsektoren die größten Treiber des Metallbedarfs sind und wie wir uns argumentativ gegen die Vereinnahmung der Debatte um vermeintlich grüne Technologien durch die Bergbau- und Autolobby wehren können.
Referent: Hendrik Schnittker/ Referent für Klima- und Ressourcengerechtigkeit/ PowerShift e.V.

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