Wer Klimaschutz will, muss die europäische Handelspolitik ändern. Schnell!

Event Hours(1)

  • Tonstudio

    17.30 - 19.00

    Helga Reimund, Attac Berlin

Die deutsche und europäische Handelspolitik machen nachhaltige Klima- und Umweltpolitik unmöglich bzw. unbezahlbar.
Investitionen in Fossile sind über Investitionsschutz Regeln abgesichert. Nicht nur Verluste sondern auch entgangene Gewinne können vor Schiedsgerichten eingeklagt werden und müssen dann von Staaten bezahlt werde. Dabei geht es um viele Milliarden.
Andererseits werden Nachhaltigkeitskapitel nicht einklagbar gestaltet. Konzerne haben freie Hand. Das hat sich auch nach dem Pariser Klimaschutzabkommen nicht geändert.
Der ECT ist inzwischen bekannt als Klimakiller. CETA, das die Ampelregierung zügig ratifizieren will, ist genauso gefährlich. Gerade jetzt, wo kanadische Unternehmen durch die Bundesregierung ermutigt werden, in neue Infrastruktur für die Lieferung des besonders klimaschädlichen LNG zu investieren.
Im Workshop geht es um Aufklärung über die Konsequenzen dieser Abkommen und darum, gemeinsam Strategien zu überlegen, wie man z.B. CETA noch verhindern kann.

Referentin: Helga Reimund, langjährige Experin bei Attac im Bereich Freihandelsabkommen/Gerechter Welthandel aktiv. Seit Frühjahr 2022 Mitglied im Rat von Attac Deutschland.

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