Die Einweg-Steuer für Verpackungen in Tübingen – ein Vorbild für Berlin?

Weniger Verpackungsmüll in der Stadt, mehr Einnahmen im städtischen Haushalt. Mit einer Steuer auf Einweg-Verpackungen für den Außerhausverkauf von Essen und Getränken hat Tübingen einen Stein ins Rollen gebracht. 50 Cent werden dort für Kaffeebecher und Pommesschalen aus Pappe oder Kunststoff fällig. Im Gegenzug gibt es für Gastro-Betriebe eine Förderung, wenn sie auf wiederverwendbares Geschirr umsteigen. Das ist dringend nötig, damit sich nachhaltige Mehrweg-Lösungen endlich durchsetzen. Nach dem Sieg gegen eine Klage von McDonalds sind nun auch viele andere Städte an einer Einführung der Einweg-Steuer interessiert. Mit der Kampagne „Berlin plastikfrei“ fordert der BUND Berlin auch für Hauptstadt eine schnelle Umsetzung. Was können wir von Tübingen lernen?  Das fragen wir Claudia Patzwahl aus der Verwaltung in Tübingen.


Referentin: Claudia Patzwahl, Projektleitung Verpackungssteuer bei Universitätsstadt Tübingen, Fachbereich Finanzen

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